Einkommen, Vermögen und Erbschaften. Ungleichheit und Ungleichheitsforschung in der Schweiz

vendredi, 7. juin
17:30 jusqu'à 19:00 heures
Salle KOL-F-104

Depuis quelques années, la question des inégalités de revenus et de fortune est revenue au centre des débats publics et politiques et fait l’objet d’un regain d’intérêt marqué au sein de la recherche en économie et en sciences sociales. Le lancement, en 2017, de la World Inequality Database (www.wid.world) animée entre autres par l’économiste français Thomas Piketty, témoigne par exemple de la dimension globale de ce champ de recherche en effervescence. Dans ce contexte, que sait-on aujourd’hui sur l’évolution de la distribution des revenus et de la fortune en Suisse? Comment ont évolué les écarts de revenus et de fortune sur la longue durée ? Où en est la recherche sur les inégalités? Dans quelle mesure la discipline historique peut-elle contribuer à cette nouvelle dynamique de recherche et au débat public sur ces thèmes? Ces questions seront au centre du dialogue interdisciplinaire proposé dans le cadre de ce podium.

In den letzten Jahren ist die Ungleichheit der Einkommens- und Vermögenverteilung zurück ins Zentrum der öffentlichen und politischen Debatten gerückt und hat als Forschungsgegenstand in den Wirtschafts- und Sozialwissenschaften wieder stark an Bedeutung gewonnen. Die 2017 erfolgte Lancierung der World Inequality Database (www.wid.world), die der französische Ökonom Thomas Piketty zusammen mit anderen Wissenschaftlern leitet, zeigt exemplarisch die globale Dimension dieses dynamischen Forschungsfeldes auf. Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage, was wir heute über die Entwicklung der Einkommens- und Vermögensverteilung in der Schweiz wissen. Wie haben sich die Einkommens- und Vermögensunterschiede in der longue durée verändert? Wie steht es um die Ungleichheitsforschung? Welchen Beitrag können die Geschichtswissenschaften zu dieser neuen Forschungsdynamik und den öffentlichen Debatten leisten? Diese Fragen sollen im Zentrum des interdisziplinären Dialogs im Rahmen dieser Podiumsdiskussion liegen.

Marius Brühlhart (Universität Lausanne) ist Ökonom und Wirtschaftsprofessor; Isabel Martinez ist Ökonomin an der Universität St.Gallen und beim Schweizerischen Gewerkschaftsbund; Gisela Hürlimann (ETH Zürich) ist Historikerin ud Oberassistentin an der Professur für Technikgeschichte der ETH; Ursina Kuhn ist Politologin am Swiss Centre of Expertise in the Social Sciences in Lausanne und forscht zu Einkommensgleichheit in der Schweiz; Matthieu Leimgruber (Universität Zürich) ist Historiker und Professor an der Forschungsstelle für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte, er wird die Diskussionsrunde moderieren.

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